"Ich wurde in Döllen einem kleinen Dorf in der Prignitz geboren. Schon früh war ich dem Drahthaar sehr verbunden und war bei den Sitzungen des Verbandes in Berlin dabei. Dort konnte ich recht bald Kontakte mit DD-Urgesteinen von Brandenburg wie Klaus Rolfs, Karl Sabiers, Alfred Rumland oder Andreas Grapenthin knüpfen.
Am 1. Februar 1963 war es dann soweit und mein Zwinger „ vom Döllner Grund“ wurde ins Zuchtregister eingetragen.
Mein Vater kaufte mir zuvor eine DD-Hündin, Anka von der Kronsbirke (BL Jägerhaus-Auenhein) und den DD-Rüden Frankes Dolf (aus Orla vom Jägerhaus nach Carlo vom Delhaes). Der Rüde übezeugt durch hervorragende Leistungen und v/v im Form und Haar.
Aus dieser Verpaarung fiel mein erster Wurf von Silvester zu Neujahr 1963.dietrich shumacher
Mein Ziel war es, wesensfeste Vorstehhunde zu züchten, die wasserfreudig und spursicher, aber gleichzeitig auch so wildscharf sind, um eine Sau zu stellen.
Weitere Zuchthündinnen waren Berry vom Pfingstal und Yndra von der Diamantenen Aue. Mit Yndra konnte ich auf der Zuchtsiegerprüfung der DDR einen I. Preis belegen.
In den 70-er Jahren fielen in meinem Zwinger ebenfalls 4 Rauhaarteckelwürfe.
Durch meinen sehr zeitaufwendigen Beruf rückte das Züchten in den Hintergrund. Man darf nie bei der Aufzucht von Welpen vergessen, dass diese Arbeit nicht einfach nur so nebenbei erledigt werden kann. Wenn man nicht die nötige Zeit und liebe aufbringen kann sollt man es besser bleiben lassen.
Erst Jahre später begann ich mit Grit van de Wissenbos, meine züchterische Tätigkeit wieder aufzunehmen." Dietrich Schumacher


Im Jahr 2013 wurde der Zwinger auf meinen Sohn Mathias überschrieben.


Der letzte Wurf ist der N-Wurf aus Lolle vom Döllner Grund.